Schwere Geburt

So ihr Lieben,

den gesamten Samstag bin ich jetzt schon durch die WordPress-Hölle gestolpert und schließlich hier und in dieser Weise gelandet. Es gibt mit Sicherheit noch einige Baustellen, aber das Gröbste ist hoffentlich geschafft. Demnächst werde ich auch noch an der Datenschutzerklärung feilen müssen und ein direkte Weiterleitung von der alten auf die neue Adresse einrichten.

Es ist wirklich faszinierend und erschreckend zugleich, wieviele Oberflächen WordPress besitzt. Schon nach wenigen Klicks ist man verschollen zwischen altem und neuem Design. Und ich finde, es ist fast schon fast eine Frechheit -aber zumindest grob fahrlässig, wie wordpress seine Nutzer durch diesen Dschungel irren lässt. Da blickt doch kein Mensch mehr durch! Nur zufällig habe ich die Möglichkeit entdeckt, eine Verknüpfung zwischen wordpress.org und wordpress.com  herzustellen. Wie? Ihr wusstet gar nicht, dass es da einen gibt? Na dann viel Spaß beim recherchieren 😀

So, jetzt aber mal im Ernst. Für alle, die es interessiert hier kurz mein Vorgehen dargestellt. Über alles, was zwischen diesen Punkten liegt, müsst ihr euch selbst informieren, da ich -wie gesagt- viele Einstellungen nur durch Zufall gefunden habe.

  1. Seite selber hosten: Warum habe ich das getan? Die kostenlose Version von wordpress hat leider überhaupt keinen Spielraum, um selber “programmier-technisch” zu gestalten. Für Cookie-Banner und eventuell Einwilligungs-Erklärungen vor Absenden von Kommentaren braucht man das jedoch. Auch plug-ins lassen sich mit der Gratis-Version nicht installieren. Für das hosten braucht man einen Anbieter. Das kostet zwar auch Geld, dafür kann man dann die Version von wordpress.org nutzen. Ich habe mich für einen deutschen Anbieter entschieden, der eine 1-Click-Installation von wordpress.org anbietet. Kosten: ca 8€ pro Monat.
  2. Neues Theme erstellen: Wie ihr seht, hat sich das Gewand meiner Seite geändert. Ich wollte gerne ein Menü mit den Beiträgen und Kategorien am Rand haben und eine Auflistung der “Seiten” oben. Das Theme wird wie gewohnt installiert und aktiviert. Danach kann es bearbeitet werden.
  3. Exportieren der alten Seite und importieren auf die neue Domain
  4. Datenschutzerklärung: Die habe ich mir generieren lassen. Allerdings habe ich noch eine Abwandlung vorgenommen. Mein Name soll weiterhin anonym bleiben. Daher habe ich eine Kontakt-Mail angegeben. In Kürze werde ich mich informieren, ob das ausreicht oder ich eine Art Vertreter angeben kann, ohne dass dieser für den Inhalt der Seite verantwortlich ist. Für die Erklärung habe ich dann eine eigene Site erstellt.
  5. Cookie-Banner: Jeder Besucher wird nun bei Aufrufen meiner Seite auf Cookies hingewiesen. Das habe ich per plug-in erstellt.
  6. Plug-Ins: Diese sind nun bei der wordpress.org Version nutzbar und es entstehen keine weiteren Kosten.
  7. Ein weiteres Plug-in ist Jet-Pack. Dieses verknüpft nun meinen wordpress.org Account mit meiner wordpress.com Version. Hierüber ließen sich auch die Email-Follower importieren.
  8. Löschen der alten Beiträge: auf der alten Präsenz habe ich die Beiträge gelöscht und dann den Privat-Modus wieder auf öffentlich umgestellt.
  9. Weiterleitung auf neue Domain: Ist mir leider noch nicht gelungen. WordPress bietet einen Umzugsservice für 130€ an ….

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