Anamnese

Kinderwunsch seit Mai 2011: Diagnosen bis dahin–> PCO-Syndrom mit Gelbkörperschwäche, auffälliger TSH-Wert, Hashimoto jedoch augeschlossen, Morbus Crohn bei mir ohne Bauch-OPs und langen remissions-Phasen. Versuch, mit Chlormadinon Zyklus zu regulieren. Pilleneinnahme kontra-indiziert nach Thrombophlebitis in beiden Unterschenkeln während Nuva-Ring, keine angeborene Gerinnungsneigung, lediglich stark erhöhtes Lipoprotein-A

Üben bis Ende 2011, dann Zyklusmonitoring bei der Gyn: Eisprünge ja, aber Gelbkörperschwäche, TSH „zu hoch für Kinderwunsch“ (über 3 mU/l); Einnahme von L-Tyhroxin 25, Selen, Zink und 1000 IE Vitamin D

Weiteres Zyklusmonitoring zeigt Verbesserung der Gelbkörperphase. Untersuchung auf männlicher Seite: 1. Spermiogramm zeigt OAT II

Frühjahr 2012 Überweisung in Kiwu-Klinik; weiteres Spermiogramm zeigt OAT I bis II mit Agglutinationen, schlechter Beweglichkeit, für IUI könnte es reichen, vielleicht sogar für GVnP

Weiter gehts mit GVnP; auf meiner Seite weiterhin lange Zyklen und Fortbestehen des PCOS; endokrinologische Untersuchungen, um Ursache für PCOS heraus zu finden, bleiben ohne Befund: keine Insulin-Resistenz und kein Androgenitales Syndrom

Herbst 2012 starten der Kiwu-Behandlung mit Chlomiphen; Behandlung endet ohne Eisprung mit Zyste und einen Crohn-Schub. Ich muss mich erst mal erholen und wir sind frustriert über die Kiwu-Klinik; wir beschweren uns über unseren Arzt und wechseln zu einer anderen Ärztin

2013 endokrinologische Untersuchungen, um Ursache für PCOS heraus zu finden, bleiben ohne Befund: keine Insulin-Resistenz und kein Androgenitales Syndrom; Eileiterdurchgängigkeitsprüfung ist in Ordnung; Spermiogramm verbessert sich nach Einnahme von Vitaminen und Mineralien auf OAT I, aber Agglutinationen bleiben. Verbesserung meines Zyklus auf 30-32 Tage, regelmäßige Eisprünge; Eizellrifungsstörung wird dennoch angenommen

Sommer 2013 Hormonstimulation mit GVnP bleibt erfolglos; Erhöhung der L-Tyhroxin-Dosis auf 50; erneute Vorstellung in Gerinnungsambulanz: keine angeborene Gerinnungsstörung, unauffällige Phospholipid-Antikörper; keine Lupus-Antikörper; jedoch Empfehlung Clexane bei Eintreten einer Schwangerschaft zu spritzen, da Lipoprotein extrem hoch ist

Antrag auf IUI plus Hormonstimulation. Stimulation mit 50 IE Gonal, Auslösen mit Brevactid; IUI

Weiterhin Zyklustee II; Selen, Folsäure, 1000 IE Vitamin D

September 2013 SCHWANGER

Mai 2014 „normale“ Geburt nach normaler Schwangerschaft; Kind Rhesus negativ, daher keine zweite Rhesogam-Spritze für mich

Februar 2016 Üben für Nummer zwei beginnt; wir wissen schon, dass es ohne Nachhilfe nichts bringen wird. Mittlerweile ist mein Mann insulinpflichtiger late-onset Typ-I-Diabetiker. Ultraschall meiner Schilddrüse ist unauffällig, L-Thyroxin nach dem Stillen abgesetzt

September 2016 mein Vertrag wurde entfrsitet und wir melden uns in der Kiwu-Klinik –> Wartezeit drei Monate 🙁

November 2016 Zyklusmonitoring: Eisprung mit normaler Gelbkörperphase; Spermiogramm „ganz ok“, immernoch Agglutinationen aber deutlich mehr vorhanden und beweglich.

Januar 2017 auf meinen Wunsch hin bekomme ich wieder L-Thyroxin 50; Hormonstimulation mit IUI —> biochemisch schwanger

Febraur/März 2017 zweite IUI plus Stimu –> negativ

April/Mai 2017 dritte Stimu ohne IUI, da 4 Follikel entstanden sind, Abbruch

Sommer 2017 Krise

November/Dezember 2017 letzte IUI plus Stimu –> negativ

Meine Mutter untersucht unsere HLA-Typen, sie findet darin keine Gründe, weshalb mein Mann und ich immunologisch nicht passen sollten

Januar 2018 Antrag auf IVF; Eileiterdurchgängigkeitsprüfung ist ohne Befund; Spermiogramm mittlerweile fast normal; Selbstzahler-Untersuchung auf NK und Plasmazellen: NK-Zellen vorhanden, aber im Normbereich; Plasmazellen leicht erhöht–> Antibiose

April 2018 Stimulation, Punktion, IVF, Kryokonservierung: 15 Eizellen, 11 befruchtet,  7 2PN-Zeller, 4 Blastos (2 sterben ab, eine wird eingefroren, eine wird eingesetzt)

Transfer einer Blasto –> Blutung trotz Utrogest, wahrscheinlich wegen Östrogenabsacker; negativ

Mai 2018 Auftauen von zwei 2PN-Zellern, beide sterben ab; Transfer der 2. Blasto –> biochemisch schwanger

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