Es wird…ein Chiller

Vorgestern war er endlich, der langersehnte Ultraschall und das Baby präsentierte sich von seiner besten Seite. Die Arme an die Stirn gelegt liegt es in seiner Höhle rum und wackelt hin und wieder mit dem Kopf. Vom Geschlecht konnte man natürlich noch nichts erkennen. Diese Pose erinnert mich doch sehr an meinen Göttergatten, wenn er vorm Fernseher wegschnarcht. Mal sehen, ob es neben seiner Affnität zum chillen auch sein Y-Chromosom abbekommen hat.

Ansonsten gab es auch keine weiteren Auffälligkeiten, die mich veranlasst hätten ein Ersttrimester-Screening in Anspruch zu nehmen.

Die freudigen Erkenntnisse waren dann Grund genug, nun endlich den Kollegen und vorallem dem Chef Bescheid zu geben. Die Reaktionen waren positiv und selbst der Boss ist am Telefon nicht schreiend zusammen gebrochen….wahrscheinlich sind meine Verkaufszahlen sowieso gerade nicht so pralle. Ich bin gespannt, wie lange ich im Außendienst noch durchhalte. Die letzten Tage nach meinem Urlaub haben mich extrem geschlaucht. Irgendwann werden Kreislaufprobleme, Unwohlsein und Müdigkeit sicher abnehmen…aber wie lange passe ich dann noch hinters Lenkrad? Mein Bauch ist -vorallem gegen Abend- schon jetzt deutlich größer, als in der ersten Schwangerschaft. Irgendwie bin ich in den vergangenen fünf Jahren dann doch in bisschen lavede, labbrig und weich geworden. Wie im Ultraschall festzustellen war, liegt der kleine Chiller auch schon recht weit oben in seiner Hängematte. Also kein Wunder, dass das Gedärm rummort und sich ob der Einschränkungen beschwert.

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