DSGVO

Dank der Blog-Schwester Frau Mutterherz bin ich darauf aufmerksam geworden, dass unsere Schreibarbeit ab 25. Mai massiv erschwert werden soll. Da tritt die EU-Datenschutzverordnung in Kraft, die einige Ansprüche an unsere kleinen Blogs stellt. Leider sehe ich mich in der Kürze der Zeit nicht in der Lage, diese Bedingungen umzusetzen, weshalb ich spätestens morgen den Blog „stilllegen“ werde. Das Risiko einer Abmahnung ist mir einfach zu groß. Dann werden alle unterbeschäftigten Anwälte ausschwärmen und uns versuchen, das letzte Hemd zu rauben. Darauf habe ich einfach keinen Bock. Und ihr solltet es mir gleich tun, es sei denn, ihr habt die Richtlinien umgesetzt. Falls Letzteres zutrifft, lasst mich gerne an eurem Wissen teilhaben 😉

Sobald ich eine Lösung für das Problem gefunden habe, wird der Blog wieder für alle sichtbar sein. Sollte ein öffentliches Impressum notwendig sein, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob ich der Welt meine Identität verraten möchte.

Wir alle sollten uns allerdings Gedanken über diese Veränderungen und extremen Einschränkungen der Meinungsfreiheit machen. Was uns hier als Schutz unserer persönlichen Daten verkauft wird, ist in meinen Augen nichts anderes, als dem kritischen, lustigen, skurillen Fußvolk das Maul zu stopfen. Und ich frage mich, was eigentlich mit Seiten aus anderen Ländern ist? Wäre mein Wohnsitz auf Borabora, würde meine Seite dann überhaupt noch in der EU angezeigt werden, wenn sie die Datenschutzrichtlinien nicht erfüllt? Falls nicht, können wir unsere Nation ja in Dchinaland umbenennen….

 

1 thought on “DSGVO”

  1. Also so ist das. Ich habe mich schon gewundert. Danke für den Hinweis! Ich habe meinen Blog auch erstmal privatisiert. Geht beim Blog die Anonymität verloren, macht er nicht wirklich Sinn. Außer man möchte, dass Arbeitgeber und Nachbarn mitlesen 😅

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